Was Kinder und Eltern brauchen

Eltern brauchen Krippen und Kindergartenplätze. Kleine Kinder brauchen kleine Gruppen mit vielen Erziehern, die gut ausgebildet sind und gut bezahlt werden. Eltern brauchen verlässliche Betreuungszeiten. Kinder brauchen Platz, um draußen und drinnen spielen zu können, ohne sich zu verletzten. Kinder brauchen kleine Klassen, wenn sie in die Schule kommen. Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen besonders ausgebildete Lehrer und Erzieher, damit ihnen geholfen wird. Sie brauchen diese Lehrer nicht nur zehn Stunden in der Woche, sondern jeden Tag. Kinder brauchen Lehrer, die Spaß an ihrem Beruf haben und nicht daran verzweifeln, das sie immer mehr  Aufgaben in immer weniger Zeit mit immer mehr Kindern erfüllen sollen. Eltern brauchen Schulen mit angeschlossenem Hort. Sogar in Bayern. Kinder brauchen kleine Hortgruppen und Platz zum Toben. Sie brauchen Essen, das sie nicht krank macht. Kinder brauchen Schulen, in denen man die Turnhalle benutzen kann und in denen die Fenster nicht aus der Verankerung fallen, wenn man sie öffnet. Die Wände sollten ohne Schimmel sein und die Toiletten benutzbar – möglichst alle. Kinder brauchen Spielplätze, die nicht wegen Einsturzgefahr gesperrt sind. Familien brauchen Schwimmhallen, in denen sie den Eintritt bezahlen können. Sie bauchen ein faires Steuersystem, das den Gutverdienenden nicht mehr übrig lässt als denen, die sowieso schon nicht viel haben. Was sie am allerwenigsten brauchen, sind Almosen. Vier Euro mehr Kindergeld sind Almosen.

Foto: Michael Kötter/ flickr,School’s out 

Fußballwunderland

Die Fifa hat nun offenbar wirklich vor, die WM 2022 kurz vor Weihnachten stattfinden zu lassen. Zumindest ist das den derzeitigen Stellungnahmen aus Zürich zu entnehmen. Diese Ankündigung ist ein echter Grund zur Freude und wird sicher auf große Begeisterung bei den Fans und in den teilnehmenden Ligen stoßen. Was sind schon millionenschwere Verträge in den Nationalligen, wenn die WM in die festlichste Zeit des Jahres fällt! In den den USA verschiebt man sicherlich sehr gerne die Football-Saison für den Fußball. Die  Fußballer wiederum freuen sich, wenn sie mehr Spiele in kürzerer Zeit absolvieren können – schließlich sind sie an Heiligabend dann daheim bei ihren Lieben.

Am meisten aber freuen sich die Fans. Endlich werden öde Weihnachtsfeiern zu spannungsgeladenen Fußballabenden, bei denen Glühwein und Lebkuchen die aufgewühlten Nerven beruhigen. Weihnachtsmärkte verlieren ihre elende Besinnlichkeit – hahohe statt hohoho.  Der Einzelhandel muss nicht auf die Großzügigkeit der Weihnachtseinkäufer setzen, sondern lockt die Kunden mit Großbildschirmen in die Kaufhäuser und Malls. Gleichzeitig verschwinden vom Outdoor-Public-Viewing die Weicheier, die es bei Sommer-WMs auf einen geselligen Grillabend unter Freunden abgesehen hatten. Bei 5 Grad und Nieselregen bleibt nur der Experte übrig. Bei solchen Aussichten nimmt man doch gerne eine Bundesligapause von Oktober bis Februar in Kauf.

Das Merchandising wird um Weihnachten herum ohnehin einfacher: Die Süßwarenindustrie hat endlich die Möglichkeit, das Thema „Weihnachten“ WM-tauglich anzugehen. Ab August dürfen wir uns auf Schokokugeln im Balldesign, kickende Weihnachtsmänner und Engel in Schwarzrotgold freuen. Der Pokal kann vorfreudig als Baumkugel erworben werden und die gesamte Palette der Original-Kleidung eignet sich wunderbar als Weihnachtsgeschenk.

Man kann es drehen und wenden wie man will – insgesamt ist das eine tolle Idee, die der Blatter Sepp da gehabt hat. Mindestens so toll, wie die WM nach Katar zu vegeben.

Hiergeblieben! (Bitte…)

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gestern die Juden Europas aufgefordert, aus Sicherheitsgründen nach Israel auszuwandern. Er tat das unter dem Eindruck des schrecklichen Anschlags von Kopenhagen und sagte bereits dasselbe nach den Anschlägen von Paris, bei dem vier Menschen jüdischen Glaubens ums Leben kamen. Man könnte es als begründete Besorgnis interpretieren, wenn man nicht gleichzeitig den Eindruck haben müsste, dass Netanjahu, der innenpolitisch stark unter Druck steht, die Anschläge politisch instrumentalisiert.

Tatsächlich ist der Aufruf so infam wie unsinnig. Infam, weil er den europäischen Staaten eine Mitschuld am Tod jüdischer Bürger zuschreibt, wenn sie diese nicht vor dem Terror islamistischer Gruppen oder Einzeltäter schützen konnten. Europa dabei Absicht oder auch nur Fahrlässigkeit zu unterstellen, überschätzt die Möglichkeiten einer zivilen Gesellschaft, sich gegen zu allem entschlossene Terroristen zu verteidigen. Absolute Sicherheit ist nur mit dem absoluten Verlust der Freiheit zu erkaufen.

Unsinnig ist der Aufruf, weil in Israel selbst in den vergangenen Jahren mehr jüdische Menschen durch selbstmörderischen Terror umgekommen sind, als in sämtlichen europäischen Staaten zusammengenommen. Um den Kreis zu schließen: Israel schützt seine eigenen Bürger leider mit wenig Erfolg. Wenn man die puren Zahlen zugrundelegt, müsste Netanjahu seine eigenen Bürger zur Auswanderung aufrufen.

Ja, es gibt Antisemitismus in europäischen Ländern und ja, jüdische Einrichtungen sind noch immer besonders gefährdet. Darum werden sie in den meisten Ländern sorgfältig geschützt. Es ist polemisch, die Juden zur Ausreise nach Israel aufzufordern. Es schürt die Angst. Es spielt den Terroristen in die Hände. Es negiert, dass jüdische Menschen ihre Heimat in vielen Teilen Europas haben. Dass sie willkommen sind und Freunde haben. Wir möchten, dass sie bleiben.

Hau weg, den Mist!

Das Land Berlin hat ein sehr spezielles Verhältnis zum Geld, das sich dem haushälterischen Laien nicht auf den ersten Blick erschließt. Während für Großprojekte wie den Flughafen (4,5 Milliarden, siehe hier) oder die Staatsoper (390 Millionen, siehe hier) jederzeit genug da ist, sieht es in anderen Bereichen eher mau aus. Die Berliner Schulen zum Beispiel – ja, die wurden hier schon öfter erwähnt – haben einen Sanierungsstau von mindestens 2 Milliarden Euro. Nun hat das Land Berlin einen Haushaltsüberschuss von mehr als einer Milliarde Euro, wie der Tagesspiegel berichtet.  400 Millionen werden für den Flughafen zurückgestellt.  Ganze 50 Millionen bekommen die Bezirke für die Instandsetzung öffentlicher Gebäude. Dazu muss man wissen, dass der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain gerade 378.000 Euro zurückgehen lässt, die für die Schulen vorgesehen waren, 7000 Euro hat Bildungssenatorin Scheeres 2013 jeder Schule für Reparaturen zugestanden. Begründung für die Nichtinanspruchnahme: Man habe nicht genug Personal, um die aufwendigen Ausschreibungsverfahren zu bewältigen. „Bei jeder Sanierungsmaßnahme, egal wie teuer, muss es eine Ausschreibung geben, der Auftrag muss vergeben, die Arbeiten kontrolliert und dann protokolliert werden“ schreibt die „Berliner Zeitung“ hier. Und weil das nicht zu leisten ist, geht das Geld zurück. Man kann sich das Ganze also so vorstellen: Die Bezirke bekommen 50 Millionen, schaffen es aber wegen des mangelnden Personals höchstens 5 Millionen davon zu verbauen. Die restlichen 45 Millionen bekommt der Senat wieder. Die können ja dann dem Flughafen zugeschlagen werden. Oder man tut so, als ob man Turnhallen für die Olympiabewerbung saniert. Nächstes Jahr fragt eh keiner mehr.

Kalimera zack!

Neben allen Absonderlichkeiten, die die Wahl in Griechenland mit sich bringt, überrascht vor allem das Tempo, in der die Ereignisse aufeinander folgen. Es handelt sich um eine Art Turbo-Politik mit eingebautem Zeitraffer. Besonders wundern sich die Deutschen, die an lange und zähe Koalitionsverhandlungen gewöhnt sind – selbst bei Koalitionspartnern die in fast allem einer Meinung sind. Und wenn Linke und AFD zusammen regieren müssten, wie es jetzt dem Grunde nach in Griechenland geschieht, würden die Verhandlungen wohl die Legislaturperiode überdauern.

Bei den Griechen hingegen geht alles zack-zack. Sonntag gewählt, zack. Montag die Koalition gebildet und den Ministerpräsidenten vereidigt, zack. Ende der Sparpolitik verkündet, zack. Dienstag die Regierung vorgestellt, zack. Donnerstag den EU-Parlamentspräsidenten empfangen, zack. Freitag die Zusammenarbeit mit der Troika aufgekündigt, zack.

Woraufhin Jean-Claude Junker, offenbar angesteckt vom griechischen Tempo, seinerseits die Auflösung der Troika verkündete, zack. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, wird morgen die Drachme wieder eingeführt, zack. Woraufhin der Euro derartig steigt, dass bereits am Freitag der völlige Zusammenbruch der deutschen Exportwirtschaft zu beklagen ist, zack. Und Samstag der Staatsbankrott Griechenlands, zack. Woraufhin es Massenproteste und Neuwahlen gibt, zack. Wir können Mitte nächster Woche mit einer neuen griechischen Regierung rechnen.

Foto: Wikicommons

Wir müssen reden. Müssen wir?

Es wird im Zusammenhang mit Pegida sehr viel davon geredet, dass man reden müsse. Ersatzweise: Dass man zuhören müsse. Das Ganze erweckt ein wenig den Eindruck, als sei es einigen Menschen unmöglich, ihre Meinung zu äußern oder sich in entsprechenden Gremien Gehör zu verschaffen. Das ist angesichts der insgesamt äußerst demokratischen Organisation unseres Landes einigermaßen erstaunlich. Neben einer Unmenge von Mitbestimmungsgremien gibt es die Parteien. Jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, kann es innerhalb kürzester Zeit zum stellvertretenden Abteilungsvorsitzenden bringen. Mit etwas mehr Zeit und Aufwand ist man ratzfatz Bezirks- oder Landesdelegierter und darf über die großen Linien der Parteipolitik mitbestimmen. Wer einmal die Parteitage großer Parteien verfolgt, wird mit Erstaunen feststellen, dass sogar diejenigen auf großer Bühne reden dürfen, denen nicht nur die Gabe zum Reden, sondern hin und wieder auch die Gabe zum Denken fehlt. Um es kurz zu machen: Bei Einhaltung minimalster Formalien darf bei uns so ziemlich jeder alles sagen und hat gute Chancen, von vielen gehört zu werden. Eine ebenfalls bewährte Methode, um gehört zu werden, ist – Überraschung! – mit Journalisten zu sprechen.Da diese von den Pegida-Anhängern wahlweise behindert, beleidigt oder mit Prügel bedroht werden, steht es um das Verhältnis nicht zum Besten. Man kann aber nicht sagen, dass sie nicht versucht hätten, zuzuhören. Dass die Pegida-Demonstranten bisher von niemandem gehört worden sind, ist also offensichtlich Zeugnis ihres eigenen Verhaltens, ihrer Trägheit und ihrer mangelnden Kenntnis demokratischer Zusammenhänge. Dass Herr Tillich jetzt durch die Aussage, der Islam gehöre nicht zu Sachsen signalisieren will, er habe verstanden, ist erbärmlich. Dass Sigmar Gabriel meint, sich in Kumpelmontur zum Zuhören aufmachen zu müssen, mindestens fragwürdig. Vielleicht wäre es nicht falsch, den Demonstranten die Grundzüge demokratischer Willensbildung zu erläutern. Zweifelhaft ist, dass sie zuhören. Grafik: Selena Wilke 

Katholische Kaninchen

Es gibt ja in diesen Tagen jede Menge Menschen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst beleidigt sind. Die Pegida-Macher sind beleidigt, weil sie zwar massenhaft Rechtsextreme in ihren Reihen haben und Lutz Bachmann Asylbewerber als Viehzeug bezeichnet, das jedoch keinesfalls dazu führen soll, die Bewegung in die Nähe von Nazis zu rücken. Der Verein Berlin Postkolonial ist beleidigt, weil Dieter Hallervorden für die BVG den U-Bahnhof Mohrenstraße ansagt.  Die Muslime weltweit sind beleidigt, weil Charlie Hebdo schon wieder den Propheten auf seinem Titel abgebildet hat. Und Michel Houellebecq ist beleidigt, weil man ihm unterstellt ein islamophobes Buch geschrieben zu haben.

In die Reihe der Beleidigten begibt sich jetzt der Deutsche Kaninchenzüchterverband, von dem man mit Fug und Recht behaupten kann, er habe bisher eher wenig Schlagzeilen gemacht.  Quelle der Beleidigung war ausgerechnet der Papst, der betont hatte, Katholiken müssten sich nicht „wie Karnickel“ vermehren. Der Verband beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass ungezügeltes Sexualverhalten nur bei wild lebenden Kaninchen vorzufinden sei, bei Zuchtkaninchen verlaufe hingegen die Fortpflanzung in „geordneten Bahnen“. Für den Laien ist es schwer vorstellbar, wie der Züchter dem Kaninchen klarmacht, dass es nur Dienstag und Donnerstags die Kaninchenfrau besteigen darf, aber überlassen wir das Geheimnis den Züchtern. Fest steht nach dieser Enthüllung, dass sich gute Katholiken an Zuchtkaninchen ein Beispiel nehmen könnten, ja mehr noch: sollten. In der Formulierung dieses Vorschlags muss aber unbedingt Feinfühligkeit walten. Es könnte sich sonst jemand beleidigt fühlen.

Opfer. Nicht Täterin.

Noch während unser aller Augen entsetzt auf Paris gerichtet waren, ging der islamistische Terror weiter. Besonders betroffen: Nigeria, in dem die extremistische Boko Haram Ende vergangener Woche die Stadt Baga dem Erdboden gleichmachte. Wie viele Tote es genau dabei gab, ist bis jetzt nicht sicher; dass es hunderte sind, steht fest. Vor allem Kinder, Frauen und alte Menschen sollen zu den Opfern gehören. Insgesamt sind nach UNHCR-Angaben mittlerweile 650.000 Menschen auf der Flucht vor den Terroristen.

Seit dem Sommer sind die Terroristen dazu übergegangen, junge Frauen und Mädchen auf Märkte zu schicken, um sie dort in die Luft zu sprengen.

Zuletzt traf es eine Zehnjährige, die, wie es in Agenturmeldungen hieß, wohl nichts davon wusste, dass sie einen Sprengsatz bei sich trug. Wie kann es dann sein,dass dieses zehnjährige Kind in etlichen, auch seriösen, Zeitungen als „Selbstmordattentäterin“ bezeichnet wird? Und dass es heißt: „Zehnjährige tötet 19 Menschen“ oder „das Attentat…sei von einem zehnjährigen Mädchen ausgeführt worden“?

Nein. Eine Zehnjährige führt keine Attentate aus. Eine Zehnjährige „jagt sich“ nicht „In die Luft“. Sie ist ein Kind, das benutzt und getötet wurde. So viel Unterscheidung muss sein.

Der Rest sei Schweigen/ Silence d’abord

Es gibt offensichtlich nichts, das so traurig und barbarisch ist, dass es nicht gewissenlos politisch instrumentalisiert werden kann. Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo macht da keine Ausnahme. Beginnen wir bei uns zuhause, wo unser Liebling Alexander Gauland, seines Zeichens stellvertretender AFD-Vorsitzender, den grauenhaften Anschlag als Beweis für die Richtigkeit der Pegida-Demonstrazionen interpretierte. Hallo? Ist bei Ihnen im Kopf jemand zuhause, Herr Gauland? Dieselbe Pegida, die die freie Presse als Lügenpresse bezeichnet?

Weiter gehts mit dem türkischen Außenminister Cavusoglu, der sich beeilte zu erklären, religiöse Gefühle dürften nicht verletzt werden. Gehts noch? Dadurch, dass der Gedanke immer wieder in die Diskussion geworfen wird, wird er nicht richtiger. Jeder entscheidet schließlich selbst, wovon er sich verletzen lässt. Darf Sigmar Gabriel nicht mehr kritisiert werden, weil das die Sozialdemokraten verletzten könnte? Oder Angela Merkel, weil das nationale Gefühle verletzt? Ach stimmt ja, Herr Cavusoglu kommt aus einem Land, wo man ungefähr so verfährt – Erdogan darf nicht kritisiert werden, weil….ja, warum eigentlich?

Da lobe ich mir doch den Zentralrat der Muslime in Deutschland. Der Vorsitzende gab den einzig angemessenen Kommentar ab. Der Glaube sei verraten und die muslimischen Prinzipien in den Dreck gezogen worden: „Es gibt in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur den Bruchteil einer Rechtfertigung für solche Taten.“

Il ya évidemment rien si triste et barbare , qu’il ne peut pas être exploitée sans scrupules à des fins politiques . L’attaque contre la rédaction de Charlie Hebdo ne fait pas exception . Commençons avec notre préféré  – Alexander Gauland , vice-président de l’AFD , qui interprète l’attaque horrible comme une preuve de la justesse de Pegida. Ca va encore, M. Gauland? La même Pegida , qui se réfère à la presse libre comme presse de mensonges?

Poursuivant avec le ministre turc des Affaires étrangères Cavusoglu , qui se empressa d’expliquer les sentiments religieux ne doivent pas être violés. Qu’est-ce qui ne va pas? Parce que l’idée est jeté dans la discussion à plusieurs reprises , elle n’est quand meme plus correct . Tout le monde se décide enfin qu’est-ce qu’il peut lui blesser . Sigmar Gabriel, ne doit il être critiqué car ça  pourrait blesser les sociaux-démocrates ? Ou Angela Merkel , parce que ça blesse les sentiments nationaux? Oh ce est vrai, M. Cavusoglu vient d’un pays où nous allons procéder à environ – Erdogan devrait pas être critiquée parce que …. ben …. pourquoi?

Le Président du Conseil central des musulmans en Allemagne a donné un commentaire très  raisonnable a ce propos. La croyance et les principes musulmanes seraient trahi et traînés dans la boue: “ Il n’y a aucune religion et aucune croyance , où il y’a même une fraction de justification de tels actes . „

2015: Das Jahr der Gleichberechtigung

„Als moderne Frau erscheint mir die Emanzipation von Männern als selbstverständlich und eine der zauberhaftesten Freiheitsbewegungen der vergangenen 50 Jahre. Es wird weitergehen und natürlich müssen die Firmen alles tun, um die Lebenswürfe von Männern mit Kind und Karriere zu ermöglichen. Und da, wo es nicht passiert, fliehen die klugen, ehrgeizigen Männer, weil sie ihre Lebensentwürfe nicht verwirklichen können. Mir ist es egal, ob Frauen oder Männer Politik machen. Männerfreundliche Politik kann auch von Frauen gemacht werden.“

Die leicht veränderten Zitate entstammen diesem Streitgespräch in der Welt. Es ging allerdings um Frauen…